Tropfende Wasserhähne, offen stehende Fenster bei laufender Heizung, nicht ausgeschaltete Elektrogeräte: Kleine Beispiele nur, wie Energie und Ressourcen verschwendet werden. Dass es auch anders geht, erfuhren die Teilnehmer einer Fortbildung zum „Assistenten für betrieblichen Umweltschutz“. Drei Schüler der Abschlussstufen der Helga-Leinung-Schule trugen ihre Erkenntnisse jetzt weiter in ihre Klassen.
Quizfrage am Aktionstag: Wo lässt sich Energie in der Küche sparen?
Inken Gerlach-Dippel, pädagogische Mitarbeiterin der NABU-Umweltpyramide in Bremervörde, leitet die Qualifizierungsmaßnahme für Menschen mit Behinderungen.
Die Fortbildung erfolgte in Kooperation mit der Lebenshilfe Bremervörde/Zeven und mit finanzieller Unterstützung der niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit.
Mit dem Projekt soll das Umweltbewusstsein von Menschen mit Behinderungen gestärkt und das Bildungsangebot verbessert werden. Menschen mit Behinderungen werden als Multiplikatoren für den betrieblichen Umweltschutz eingesetzt und sollen somit Impulse für klimagerechtes Verhalten geben. Schon mit kleinen Verhaltensänderungen oder Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch um zehn Prozent senken, vermutet Inken Gerlach-Dippel – ein Beitrag zum Klimaschutz, wie den Teilnehmern vermittelt wurde. Die bei Fortbildungen im Bremervörder „Ostel“ geschulten Assistenten für betrieblichen Umweltschutz gaben mehrere Energiespar-Hinweise weiter, die inzwischen umgesetzt wurden. Ein Aktionstag in der Schule rundete das Projekt ab
( lh – Artikel zevener zeitung 02.09.2011).
Abschaltbare Steckleisten für Elektrogeräte helfen Strom zu sparen.

