Lebenshilfe Bremervörde/Zeven

 
Sieh mal an(ders)!

Sieh mal an(ders)! - Ein Seminar für MitarbeiterInnen aus Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung.

Termin:   26.- 27. Januar 2012

Kosten:  198.- € (incl. Unterkunft im DZ/Vollpension)

Ort:         Ostel, Bremervörde

Die gesellschaftlichen Bedingungen für Menschen mit geistiger Behinderung haben sich verändert. Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung oder sexuelle Assistenz ist kein Tabu. Sexualität wird gelebt und stellt hohe Anforderungen an die Betreuungspersonen. Wenn Menschen mit geistiger Behinderung ihre Bedürfnisse nach Liebe und Sexualität offen äußern, kommen die Bezugspersonen manchmal an ihre Grenzen. Im Arbeitsalltag fehlen oft Zeit und Raum für einen fachlichen Austausch.

Für die individuelle  und respektvolle Gestaltung der Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung sind professionelle Bedingungen eforderlich. Neben Zeit und Offenheit ist das praktische "Handwerkszeug" wichtig, um im beruflichen Alltag bestehen zu können.

Inhalte des Seminars:

  • Auseinandersetzung mit der Bedeutung von sexuellen Erfahrungen für Menschen mit geistiger Behinderung.
  • Handlungsstrategien entwickeln, um Bewohner und Beschäftigte adäquat unterstützen zu können.
  • Möglichkeiten und Methoden für sexuelle Aufklärung für behinderte Menschen kennen lernen und erfahren, wie sie in der Praxis umzusetzen sind.
  • Thematisieren, wie in einem Team mit dem Thema umgegangen werden sollte.
  • Kennenlernen von Handlungsmöglichkeiten.
  • Erarbeiten von Haltungen im Umgang mit Kolleg/innen und Klienten.
Sexualität, Beziehungen, sexuelle Übergriffe

Termin:        01. - 02. März 2012

Kosten:        198.- € (incl. Tagungsverpflegung; exl. Übernachtung)

Referentin:  Sabine Stork, Pro Familia Lüneburg

Ort:             Ostel, Bremervörde

Einrichtungen und Institutionen geraten mit dem Thema "Sexueller Mißbrauch" negtiv in die Schlagzeilen. Sexuelle Gewalterfahrungen bilden eine schwerwiegende Beeinträchtigung für einen Menschen. Aus Unsicherheit werden Situationen sexueller Übergriffe nicht immer eindeutig zugeordet bzw. erkannt.

Die Mitarbeiter sind häufig verunschert und fühlen sich alleine gelassen. Sie benötigen professionelles Handwerkzeug gleichermaßen wie Unterstützung der Einrichtungsleitungen. Daneben ist es Aufgabe der Einrichtungen, Vorkehrungen zu treffen, um sexueller Gewalt vorzubeugen, Bewohner und Beschäftigte zu schützen. Daher sind sie gefordert, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen.

 

Auszüge aus dem Themenkreis:

  • Auseinandersetzung mit der Bedeutung von sexueller Gewalterfahrungen für Menschen mit geistiger Behinderung
  • Präventionsmaßnahmen
  • Handlungsmöglichkeiten für Teams erörtern
  • Orientierung zur Haltung der handelnden Person erarbeiten.