Mit neuen Ideen in die Zukunft

Nachwuchs-Koordinatorinnen der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven sorgen zum Start des Ausbildungsjahres für viel Austausch

Auf Entdeckungstour in der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven: Zum Start des Ausbildungsjahres lernten die anwesenden Auszubildenden im Bereich Heilerziehungspflege (HEP) das gemeinnützige Unternehmen besser kennen. Mit von der Partie waren auch die Nachwuchs-Koordinatorinnen Julia Wienk-Borgert (Vierte von links) und Lea Schotman (ganz rechts).

Premiere in Zeven: Beim ersten MentorInnen-Café tauschten sich die anwesenden Mentorinnen und Mentoren miteinander sowie mit den Nachwuchs-Koordinatorinnen Michelle Hamann (ganz links), Julia Wienk-Borgert (Zweite von links) und Lea Schotman (Vierte von links) aus. Die Mentorinnen und Mentoren übernehmen in den unterschiedlichen Einrichtungen der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven die Anleitung des Nachwuchses in der Praxis.

„Wir wünschen uns von unseren Auszubildenden eine gewisse Haltung und Verantwortungsbewusstsein, denn letztendlich steht immer das Wohl unserer Klientinnen und Klienten im Vordergrund. Zugleich ist es bei uns immer willkommen, sich auch kritisch einzubringen und neue Impulse zu geben.“ Mit diesen Worten begrüßte Geschäftsführer Volker Wahlers die Schülerinnen und Schüler im Bereich Heilerziehungspflege (HEP) gleich zu Beginn einer Rundtour durch die LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven. Hier absolvieren derzeit insgesamt 15 junge Menschen den praktischen Teil ihrer dreijährigen Ausbildung. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres lernten sie auf der Entdeckungstour durch die verschiedenen Einrichtungen und Standorte das gemeinnützige Unternehmen besser kennen.

Initiiert wurde die Rundtour mit Stationen in Bremervörde, Basdahl, Zeven und Selsingen von den Nachwuchs-Koordinatorinnen der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven. Julia Wienk-Borgert, Lea Schotman und Michelle Hamann sind feste Ansprechpartnerinnen für die Generation Zukunft. Damit sind die jungen Menschen gemeint, die eine Ausbildung, ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst im Unternehmen absolvieren. „Wir veranstalten jeden Monat ein Treffen mit allen angehenden HEPs, um beispielsweise Fragen zu klären, Herausforderungen zu besprechen und Austauschmöglichkeiten zu bieten. Das erste Treffen als Rundtour zu gestalten, ist eine Neuerung und soll ihnen die Chance geben, mehr über die Einrichtungen zu erfahren, in denen sie ihren Praxisteil machen können“, erklärte Julia Wienk-Borgert.

Dabei handelt es sich um die Werkstatt, den Wohnverbund, die Kindertagesstätten und die staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte Helga-Leinung-Schule. An jeder Station nahmen sich Mitarbeitende vor Ort Zeit, um die Gruppe herumzuführen. „Dafür sind wir sehr dankbar. Besonders für die Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr war das eine sehr wertvolle Erfahrung. Allerdings haben wir gemerkt, dass wir uns etwas zu viel vorgenommen hatten. Deshalb werden wir die Tour nächstes Jahr in abgespeckter Form durchführen“, fasste Lea Schotman den Tag zusammen.

Neben der Begleitung der Auszubildenden gehört es auch zu den Aufgaben der drei Koordinatorinnen, die 16 Mentorinnen und Mentoren zu unterstützen. Das sind Mitarbeitende in den unterschiedlichen Einrichtungen der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven, die die Anleitung der Generation Zukunft in der Praxis übernehmen. Für diese Kolleginnen und Kollegen hat sich das Trio ebenfalls etwas Neues einfallen lassen: das sogenannte MentorInnen-Café. Dieses Format soll ab jetzt dreimal pro Ausbildungsjahr stattfinden.

Zum Auftakt trafen sich die Mentorinnen und Mentoren im Neubau in Zeven. Dort nutzten sie die gemeinsame Zeit, um sich gegenseitig Tipps zu geben und über Erfahrungen bei der Anleitung der angehenden HEPs auszutauschen. Darüber hinaus wurde auch inhaltlich gearbeitet. „Die Mentorinnen und Mentoren haben ihre Dos und Don‘ts bei der Anleitung festgelegt und Kompetenzen ihrer ‚idealen Nachwuchskraft‘ formuliert. Diese Aufgaben haben wir zuvor auch den Auszubildenden während der Rundtour gestellt“, berichtete Michelle Hamann und ergänzte: „Die Ergebnisse werden wir bei den nächsten Treffen mit der jeweils anderen Gruppe durchgehen, um vom gegenseitigen Input zu profitieren.“

Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger (HEPs) sind interdisziplinäre Fachkräfte, die sowohl sozialpädagogisch ausgebildet sind als auch über pflegerische Kompetenzen verfügen. Sie begleiten Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen durch ihren Alltag. Ziel der HEPs ist es, Menschen mit Behinderungen bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit bei einer selbstbestimmten Lebensplanung und -führung zu unterstützen. Dementsprechend ist das Einsatzgebiet der HEPs sehr breit gestreut. Sie arbeiten u. a. in Frühförder- sowie Kindertagesstätten, in Schulen, in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in Tagesförderstätten, im direkten Zuhause und innerhalb von ambulanten Hilfen. Die Ausbildung dauert in Niedersachsen drei Jahre. Dabei wechselt sich Unterricht an einer Fachschule oder einer Berufsbildenden Schule mit praktischer Arbeit in einem Unternehmen oder einer Einrichtung ab.
Weitere Infos zur Ausbildung bei der LEBENSHILFE Bremervörde/Zeven gibt es unter:
www.lebenshilfe-bremervoerde.de/karriere/ausbildung

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Medienkommunikation

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