Lebenshilfe Bremervörde/Zeven

 
Bundestagsabgeordnete im Interview mit Klassensprechern der Helga Leinung Schule

Am Mittwoch, dem 02. September 2009 hatte das Vördewerk Besuch. Die SPD Politikerinnen, Frau Dr. Margrit Wetzel und Frau Karin Evers-Meyer, beide Mitglieder des Bundestages, waren da.

Beide waren sehr erfreut darüber, dass auch Klassensprecherinnen und Klassensprecher eingeladen waren.

Nachdem beide von Herrn Neubauer offiziell begrüßt wurden, bekamen wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Jennifer: “Was für eine Ausbildung haben Sie?”

 

Frau Evers-Meyer: “Ich habe eine ganz normale kaufmännische Ausbildung gemacht. Mein Abitur habe ich später abgeschlossen und bin dann über mehre Stationen zur Politik gekommen. Dieses macht mir jetzt auch sehr viel Freude”.

 

Stefan: “Zur Zeit reisen Sie sehr viel. Machen Sie das immer oder nur vor den Bundestagswahlen?”

 

Frau Evers-Meyer und Frau Dr. Wetzel: “Wir erhalten viele Anfragen von Menschen und versuchen immer zu helfen und die Probleme vor Ort zu sehen, beziehungsweise zu klären. Deshalb reisen wir sehr viel und haben einen Fahrer.”

 

Loretta: “Warum besuchen Sie uns?”

 

Frau Evers-Meyer: “Weil Frau Dr. Wetzel gesagt hat, das es hier viele engagierte Menschen gibt und ich `mal kommen soll und sie hat recht”.

 

Frau Dr. Wetzel: “Ich habe diese Lebenshilfe schon zweimal besucht und bin jedes Mal begeistert, von dem persönlichem Einsatz, der hier arbeitenden Menschen”.

Sascha: “Kann die Bundesregierung Möglichkeiten schaffen, die es für uns einfacher machen, irgendwo zu arbeiten, wenn wir nicht in einer Werkstatt für Menschen für Behinderungen arbeiten wollen?”

 

Frau Evers-Meyer: “Ja. Das  kann die Bundesregierung. Doch wichtig ist zunächst, dass du, Sascha, eine Ziel hast. Du kannst dich dann bei der Agentur für Arbeit melden und ein Gespräch mit einem sogenanntem Reha-Berater führen. Dieser hilft bei der Suche nach einer  geeigneten Arbeit. Während Eurer Schulzeit solltet ihr möglichst viele Praktika machen, damit mögliche Arbeitgeber Euch kennenlernen. Wenn sich Arbeitgeber und Praktikant verstehen, entsteht vielleicht ein Arbeitsverhältnis.

 

Ein Arbeitgeber kann, wenn er einen Menschen mit Behinderung einstellt, von der Agentur für Arbeit,  eine finanzielle Unterstützung erhalten. Einen sogenannten Nachteilsausgleich.”

 

Christine: “Was halten Sie von Kooperation? Wir würden uns freuen, wenn mehr Kooperation zwischen Schulen möglich wäre.”

 

Frau Evers-Meyer: “Wir können davon ausgehen, dass das Schulsystem sich in naher Zukunft verändern wird. Es gibt immer mehr Schulen für Kinder mit und ohne Behinderung. Dieses finde ich auch ganz ganz wichtig. Dann klappt es auch besser im Arbeitsleben.

 

Auch wenn wir nicht vergessen dürfen, dass dieses schon viel früher beginnen sollte. In der Kinderkrippe und im Kindergarten.

 

 

 

 

Besuch von Frau Dr. Krogmann (CDU), Mitglied des Bundestages

Am Montag, dem 10. August 2009 hat uns die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Krogmann besucht. Sie wurde recht herzlich von uns, Jennifer Kopin, Christine Eckhoff, Sascha Lossow, Loretta Krause und Frau Marlies Jürs empfangen.

 

Frau Jürs gab Frau Dr. Krogmann und ihren Begleitern von der CDU einen kurzen Überblick über Lebenshilfe Bremervörde/Zeven. Insbesondere stellte sie die Helga-Leinung-Schule und die Kindertagesstätte vor.

Auch wir, die Klassensprecherinnen und Klassensprecher, hatten Fragen vorbereitet und bekamen die Möglichkeit, diese zu stellen.

 

Zunächst berichteten Loretta und Sascha, dass sie in diesem Frühjahr eine Klassenfahrt nach Berlin gemacht haben. Sie erzählten, dass sie dort viel gesehen haben. Sie waren auch im Reichstagsgebäude und fanden es dort ganz spannend.

 

Loretta: „Sie haben viel in Berlin zu tun. Haben Sie dort eine Wohnung?“

 

Frau Dr. Krogmann: „Ja, ich habe dort eine kleine Wohnung. Ich kann in Berlin nur wenig zuhause sein, weil ich dort sehr viel in meinem Büro arbeite.

 

Jennifer: „Was für eine Ausbildung haben Sie?“

 

Frau Dr. Krogmann: „Ich habe Politik und Volkswirtschaftslehre studiert. Bevor ich mein politisches Mandat erhielt, habe ich für das amerikanische Außenministerium gearbeitet.

Sascha: „Warum besuchen Sie uns?“

 

Frau Dr. Krogmann: „Ich arbeite in Berlin. Hier werden viele Gesetze gemacht. Besuchen will ich die Menschen, die mit diesen Gesetzen leben müssen. Ich will wissen, wie diese ankommen und natürlich Verbesserungsvorschläge hören.

Ich habe auch schon andere Lebenshilfe-Einrichtungen besucht. Noch nie waren Schülerinnen und Schüler beim Gespräch dabei. Das finde ich hier ganz toll.

 

Christine: „Was halten Sie von Kooperation. Wir würden uns freuen, wenn mehr Kooperation mit Regelschulen möglich wäre?“

 

Frau Dr. Krogmann: „Ich finde KOOP-Klassen sehr, sehr gut. Ich werde es mit in meine politischen Gremien nehmen und dort vermitteln, dass dieses ganz notwendig ist.“

 

Sascha: „Kann die Bundesregierung Möglichkeiten schaffen, die es für uns einfacher machen, irgendwo zu arbeiten, wenn wir nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen arbeiten wollen?“

 

Frau Dr. Krogmann: „Ja, die Politik ist dabei neue Möglichkeiten zu schaffen. Wir wollen Integration auf dem gesamtem Arbeitsmarkt. Weil nur so echte Integration zu erreichen ist“.

Frau Dr. Krogmann im persönlichem Gespräch mit Jennifer.

 

 

 

 

Diese Artikel schrieben für Euch die Klassensprecherinnen und Klassensprecher: Jennifer Kopin, Christine Eckhoff, Loretta Krause, Stefan Köster und Sascha Lossow.

 

 

 

 

 

 

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