Jan, Lea, Dennis, Oliver, Jendrik und Ivonne durften zusammen mit den Mitarbeitern Maike, Nicole und Insa für drei Tage in die Rolle des Bäckers schlüpfen.
Nach dem Kennenlernen am ersten Tag, erfuhren wir aus einem Buch über einen Bäcker, dass dieser schon mitten in der Nacht aufstehen muss, um zu arbeiten. Ein Bäcker hat bis zum Morgen viel zu tun, er muss Brot und Brötchen für das Frühstück backen. Nach der Geschichte hatten wir Hunger und frühstückten erst einmal gemütlich. Dann mahlten wir selber aus echtem Getreide Mehl, mit Knetgummi formten wir Brötchen und andere Backwaren. Schließlich stellten wir einen richtigen Hefeteig her, aus dem wir später Pizza backen wollten.

Der dritte Tag brachte uns endlich den ersehnten Besuch bei einem waschechten Bäcker. Die Bäckerei Böckmann lud uns in ihre Backstube. Wir staunten nicht schlecht, beim Anblick der großen Mehlsäcke. Die waren viel größer als die zu Hause! Wir durften auch in die Kühlkammer gucken. Brrr, war das dort kalt! Der Bäcker zeigte uns, wo die Kuchen und Torten gemacht werden, das nennt man Konditorei. Und dann durften wir den riesigen Ofen sehen, der uns an ein ganz großes Backblech erinnerte! Der Bäcker hatte sogar einen Ofen in den man hineingehen könnte, wie ein kleines Zimmer.
Zum Abschied gab es für jedes Kind noch ein Geschenk vom Bäcker: eine Tüte voller Leckereien! Danke lieber Bäcker!
Am Nachmittag hatten wir noch Großes vor... Vom Bäcker hatten wir gelernt, dass er die Sachen, die er backt, natürlich nicht alle selber isst. Also "verkauften" wir die vielen kleinen Kuchen, die wir gebacken hatten, an die anderen Projektgruppen in unserer kleinen "Bäckerei". Jedes Kind bekam einen Kuchen und alle waren sich einig, dass wir die besten Bäcker unserer Heilpädagogischen Kindertagesstätte sind!
Insa Schneider
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