Lebenshilfe Bremervörde/Zeven

 
Heinz Tampke, Sandra Schuchna, Christine Dittmer, Peter Handrich, Frank Thiele, Hans-Jürgen Schröder, Florian Kissing, Helge Richter, Adrianus Kapteijns

Name: Heinz Tampke
Beruf: Bankkaufmann
Warum haben sie sich in den Vorstand wählen lassen?

Ich habe selber ein behindertes Kind und bin von der Lebenshilfe, insbesondere von unseren Einrichtungen, überzeugt. Als ich damals gefragt worden bin, ob ich Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand hätte, war insbesondere der unfaire Umgang mit unserem Geschäftsführer, Herrn Neubauer, ausschlaggebend für mich, selber im Vorstand aktiv zu werden und die damalige Situation zu ändern.

Name: Sandra Schuchna
Beruf: Grundschullehrerin
Warum haben sie sich in den Vorstand wählen lassen?

In den Vorstand habe ich mich wählen lassen, weil ich in der Krisensituation vor zwei Jahren der Lebenshilfe hilfreich zur Seite stehen wollte. Außerdem fühle ich mich mit der Lebenshilfe, insbesondere mit der Tabi sehr verbunden, weil zum einen Petra, meine Tochter dort zur Schule geht und zum anderen ich dort einmal sehr gern gearbeitet habe.

Name: Christine Dittmer
Stellvertretende Vorsitzende
Beruf: Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin und Diplom Rechtspflegerin (FH) beim Amtsgericht Warum haben Sie sich in den Vorstand wählen lassen?

In erster Linie wegen Anna, unserer Tochter, die von Geburt schwerbehindert ist und weil ich die Sache mit Herrn Neubauer ganz unfair fand. Ich möchte, dass behinderte Menschen und ihre Rechte geachtet werden, dass ihre besonderen Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden

Name: Peter Handrich, Vorsitzender
Beruf: Pastor
Warum haben Sie sich in den Vorstand wählen lassen?

Ich bin vor knapp zwei Jahren von einer Mitarbeiterin der Lebenshilfe gefragt worden, ob ich mir vorstellen könnte, im Vorstand mitzuarbeiten. Damals gab es gerade Streit zwischen dem damaligen Vorstand und dem Geschäftsführer, Herrn Neubauer.
Weil ich zu dieser Zeit schon ungefähr zehn Jahre lang Konfirmandenunterricht in der Tagesbildungsstätte gegeben hatte und also wusste, dass die Lebenshilfe eine gute Arbeit macht, die ich gerne unterstützen wollte, habe ich sofort "Ja" gesagt - und es bis heute wenigstens auch nicht bereut.

Name: Frank Thiele
Beruf: Rechtsanwalt und Notar
Warum haben Sie sich in den Vorstand wählen lassen?

Auf eine persönliche Anfrage hin, habe ich vor etwa 12 Jahren zum ersten Mal für den Vorstand der Lebenshilfe kandidiert. Mein erster Eindruck von der Lebenshilfe war, dass es absolut sinnvoll ist, diese ehrenamtlich zu unterstützen.

Name: Hans-Jürgen Schröder
Beruf: Bankdirektor im Ruhestand
Warum haben Sie sich in den Vorstand wählen lasse?

Als ich vor acht Jahren mit 63 in Pension ging habe ich mich gefragt, wie willst du deinen 3. Lebensabschnitt gestalten. Deshalb entschloss ich mich, ehrenamtlich tätig zu werden, wenn man mich fordern würde.  Ich habe mich schon zum zweiten Mal in den Vorstand der Lebenshilfe wählen lassen.

Name: Florian Kissing
Beruf: Architekt, selbstständig
Warum haben Sie sich in den Vorstand wählen lassen?

Weil ich der Meinung bin, dass die Lebenshilfe eine wichtige Funktion übernimmt, in der Betreuung von persönlichen Schicksalen und Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft, und man dies unterstützen sollte.

Name: Helge Richter
Beruf:
Karosserie- und Fahrzeugbaumeister
Warum haben Sie sich in den Vorstand  wählen lassen?

Meine Familie und ich haben von der Lebenshilfe viel Unterstützung erhalten, da wir selber ein behindertes Kind haben. Mit meiner Vorstandsarbeit möchte ich versuchen etwas an die Lebenshilfe zurückzugeben.

Name: Adrianus Kapteijns
Beruf: Frührentner
Warum haben sie sich in den Vorstand wählen lassen?

Es ist wichtig, einen stabilen und guten Vorstand für die Lebenshilfe zu haben, auf den sich die Geschäftsleitung verlassen kann.

Von der Redaktion gekürzt!

Die Aufgaben des Vorstandes

Ein Verein ist der Zusammenschluss von vielen verschiedenen Menschen, z. B. Eltern, Freunde, Angehörige, behinderte Menschen/Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Diese  Menschen werden in einem Verein Mitglieder genannt. Sie haben gemeinsame Ziele bzw. verfolgen einen gemeinsamen Zweck.
Der Vorstand ist von allen Mitgliedern des Vereins " Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Bremervörde/Zeven e. V" in der Mitgliederversammlung gewählt worden.
Er soll die Interessen des Vereins,  insbesondere die Interessen der Menschen mit geistiger Behinderung, vertreten.
Seine Aufgaben ergeben sich aus der Satzung, die sich der Verein selber gegeben hat. Darin steht, dass der Verein unter anderem die Aufgabe hat, alles zu errichten und zu betreiben, was eine wirksame Hilfe für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien bedeutet.
Der Vorstand bestimmt was passieren soll, wer z. B. Werkstattleiter wird,  ob das Wohnhaus 2 oder die heilpädagogische Kindertagesstätte in Selsingen umgebaut wird oder was wir am besten machen können, damit noch mehr Menschen  mit Behinderungen glücklich und zufrieden bei uns leben, wohnen, arbeiten und gefördert werden können.
Um seine Aufgaben und Ziele zu erfüllen, hat der Verein  mit einem Gesellschaftervertrag eine Gesellschaft gegründet (die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Bremervörde/Zeven gGmbH).  Diese Gesellschaft wird von Herrn Neubauer als Geschäftsführer vertreten. Weil Herr Neubauer nicht alle Aufgaben alleine erledigen kann, hat er eine Menge Mitarbeiter, die ihn super dabei unterstützen. Der Vorstand arbeitet ganz eng mit Herrn Neubauer und der Verwaltung zusammen,  alle  verfolgen gemeinsam die gleichen Aufgaben und Ziele und wollen so zusammen das bestmögliche Ergebnis  erreichen. Dabei ist der Vorstand ganz besonders über das Engagement aller, die bei der Lebenshilfe arbeiten, begeistert.
Regelmäßig, einmal pro Woche, treffen sich der Vorsitzende, die stellvertretende Vorsitzende und der Geschäftsführer. Es werden viele Angelegenheiten besprochen. Ungefähr einmal im Monat trifft sich  der gesamte Vorstand. Dabei sind auch  Herr Neubauer und Frau Schröder anwesend.
Der Vorstand hat mehrere Arbeitsgruppen, z. B. die "Zukunftswerkstatt Wohnen" oder die Arbeitsgruppe: "Mitmachen bei der Lebenshilfe". Der Vorstand hat viele weitere Ideen für Projekte.
Außerdem ist er  beim Jugendhotel, genannt: "Ostel", beteiligt. Dieses soll  als Integrationsprojekt in Bremervörde betrieben werden. Das bedeutet, dass dort einmal behinderte Menschen zusammen mit nicht behinderten Menschen arbeiten werden. Der Vorstand ist auch bei anderen Projekten, die sich um soziale Angelegenheiten kümmern, dabei.
Die Aufgaben des Vorstandes sind vielfältig und sehr interessant und müssen neben unserem eigentlichen Beruf, mit dem wir Geld zum Leben verdienen, erledigt werden. Leider hat jeder Tag aber nur 24 Stunden und das ist eigentlich viel zu wenig an Zeit für das was man noch alles tun könnte....

Christine Dittmer, stellvertretende Vorsitzende