Der Berufsbildungsbereich umfasst sowohl die Vermittlung von arbeits- und berufsspezifischen Kompetenzen als auch geeignete Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit.
Unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Art und Schwere der Behinderung bauen die Bildungsmaßnahmen auf die individuell vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten und Neigungen der einzelnen Teilnehmer auf. Der Berufsbildungsbereich erstreckt sich in der Regel über zwei Jahre, in einen Grund- und einen Aufbaukurs.
Der Bildungsprozess soll die Kompetenzen der Teilnehmer in folgenden Bereichen verbessern: Fachpraxis/Fachtheorie/Berufliche Kernqualifikationen/Schlüsselqualifikationen/Kulturtechniken Die Vermittlung von fachpraktischen und fachtheoretischen Qualifikationen orientiert sich an den Arbeits- und Unterweisungsmaterialien von „aktionbildung“. Im Aufbaukurs finden zusätzlich Praktika zur Arbeitserprobung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen statt.
Die Förderung erfolgt in berufsfeldbezogenen Gruppen. Das Vördewerk bietet zurzeit Kleingruppen in folgenden Berufsfeldern an: Holzverarbeitung/Metallverarbeitung/Garten- und Landschaftspflege/Hauswirtschaft, Hotel- und Gastgewerbe sowie Montage.
Die Teilnehmer nehmen in eigenen Gruppen regelmäßig am Berufsschulunterricht teil. Darüber hinaus finden gruppenübergreifende Bildungsmaßnahmen statt. Es besteht die Möglichkeit, psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen.